Neue Kamera – neues Glück?

Da dies mein erster offizieller Eintrag ist, möchte ich alle Leser erst einmal recht herzlich willkommen heißen!

Sicher fragt sich manch einer, wie ich überhaupt zur Fotografie gekommen bin. Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten.
Angefangen hat mein Interesse wohl damals, als ich des Öfteren in Berlin auf Filmpremieren gegangen bin, um die Stars und Sternchen zu fotografieren und Autogramme abzustauben. Für Urlaube wurde dann sogar eine kleine Kompaktkamera angeschafft, nachdem das ewige Entwickeln der Fotos zu teuer wurde. Wie viele Megapixel diese zur damaligen Zeit besaß, weiß ich gar nicht mehr. Sie hat mir lange Jahre sehr gute Dienste geleistet, bis ich auf eine Megazoomkamera umgestiegen bin. Der neue Zoom war anfänglich bombastisch und hat mich schnell begeistert. Leider hat die Qualität aber nicht sonderlich überzeugt. Was nun?

Eos_700D

Lange hat das Hobby geruht, bis ich mich im Mai 2014 dazu entschieden habe, etwas mehr Geld in die Hand zu nehen und mir eine EOS 700D von Canon zuzulegen. Ein Jahr lang war diese Kamera mein treuer Begleiter und hat mich über 5.000 Fotos lang begleitet. Das klingt vielleicht nicht sonderlich viel, doch die meiste Zeit habe ich in Tierparks und Zoos verbracht, weshalb das mit der Zeit zusätzlich sehr ins Geld ging. Lange Rede kurzer Sinn: Schnell habe ich festgestellt, dass mir der ISO bei schlechten Wetterverhältnissen nicht ausreicht und ich gerne noch etwas mehr aus den Fotos herausholen wollte als verrauschten Brei. Die 700D ist eine tolle Kamera und für Einsteiger wirklich sehr zu empfehlen! Durch etwas intensivere Beschäftigung mit den Einstellungen, Belichtung, Verschlusszeit etc., gelang es mir schnell, mich in die Materie einzuarbeiten und in meinen Augen gute Fotos zu fabrizieren. Natürlich liegt dies immer im Auge des Betrachters und für Kritik bin ich immer offen und würde diese sogar begrüßen!

Eos_6D

Nun habe ich den Schritt zum Vollformat gewagt und mich für eine EOS 6D entschieden. Diese kam am vergangenen Mittwoch per Post. Ich wusste zwar was mich erwartet, da ich den Body zuvor in diverse Shops näher unter die Lupe genommen habe, aber dennoch schienen auf den ersten Blick die Einstellungen völlig anders zu sein. Die Bedienung erfolgte nicht mehr über einen Touchdisplay und die Tastenbelegung war eine andere, weshalb ich erst einmal das Gefühl hatte, nichts mehr zu können. Nachdem ich den ersten „Schock“ überwunden hatte, habe ich Youtube geöffnet und mir ein paar hübsche Videos angesehen, die teilweise wirklich sehr gut gemacht sind! Aber wie es immer so ist: Übung macht den Meister und so habe ich mir die Kamera gleich geschnappt und bin nach draußen gegangen um diese zu testen. Die ersten Fotos waren schrecklich, aber nachdem die Bedienung etwas flüssiger vonstatten gegangen ist, wurden sie von Minute zu Minute besser. Im nächsten Beitrag folgen die Fotos von meinem heutigen Ausflug in den Tierpark Neumünster.

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