Rezension – Dina – Hüterin der Tore von Ilona Andrews

Dina – Hüterin der Tore ist ein Fantasyroman mit einer klitzekleinen Prise Romantik vom Autorenehepaar Ilona Andrews erschien bei AmazonCrossing im September 2015. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht die Übersetzung, sondern das Original (Clean Sweep, veröffentlicht bei CreateSpace Independent Publishing Platform 2013) gelesen habe. Einige Übersetzungen habe ich daher aus der Buchvorschau von Amazon übernommen. Dina2

Dina Demille, Besitzerin eines Shih-Tzu mit dem Namen Beast und Betreiberin einer Pension in einer texanischen Kleinstadt, ist eine ganz normale Frau. Zumindest fast und auf jeden Fall für ihre Nachbarn. Ihr Besen, ein Kennzeichen ihrer Funktion als Wirtin, ist jedoch eine vielseitig einsetzbare, magische Waffe und auch das Gasthaus ist magisch und irgendwie lebendig. Das Gasthaus ist eine neutrale Zone für außerirdische Besucher und Dina ist als seine Wirtin für die Sicherheit ihrer Gäste verantwortlich, auch wenn sie im Moment nur einen Gast, Ihre Hoheit Caldenia ka ret Magren, hat.

Als in der Nachbarschaft Hunde von einem Wesen mit scharfen Klauen und Zähnen gerissen werden, beschließt Dina, entgegen der Neutralität der Wirte und nachdem Ex-Soldat und Alpha-Werwolf Sean Evens sich nicht sonderlich kooperativ gezeigt hatte, etwas zu unternehmen und ihre Nachbarschaft zu beschützen. Nachdem Dina das erste der Wesen getötet (und als Pirscher identifiziert) hat, will Sean jedoch nicht unbeteiligt sein und nach einer kleinen Lektion Dinas bezüglich Wirte, Gasthäuser und der Geschichte der Werwölfe, einigen sie sich auf eine Zusammenarbeit.

Nachdem Dina und Sean in zwei der Kreaturen Sender gefunden und diese aktiviert haben, tauchen Vampire der Heiligen Kosmischen Anokratie vor dem Gasthaus auf, die es ebenfalls auf den dahaka, dessen Begleiter die Pirscher sind, abgesehen haben. Die Vampire werden jedoch fast alle von dem dahaka und den Pirschern getötet und selbst durch Seans eingreifen kann nur ihr Anführer schwer verletzt gerettet werden. Um ihn zu retten, ruft Dina Hilfe herbei, die wenig später in Form des Vampirsoldaten Arland auftaucht. Nachdem er seinen Onkel gerettet hat, arbeiten Dina, Sean und Arland gemeinsam daran, den dahaka und die Pirscher aufzuhalten.

Ich lese die Bücher von Ilona Andrews wirklich gern und Clean Sweep ist ein weiteres gelungenes Werk der Autoren. Dina ist eine faszinierende Persönlichkeit mit einem klaren Ziel vor Augen. Sie will mit ihrer Pension bekannt werden, um vielleicht irgendwann ihre Eltern wiederzufinden. Gleichzeitig kann und will sie sich aber nicht aus den nicht von Menschen verursachten Problemen in ihrer Nachbarschaft raushalten und riskiert wiederholt viel, um andere zu schützen. Auch Sean, Arland und Caldenia kann man mit all ihren Eigenheiten einfach nur gernhaben.

Zur deutschen Übersetzung kann ich nichts sagen, aber auch mit Englisch als Fremdsprache ist das Original gut zu lesen und zu verstehen und es macht großen Spaß, in Dinas Welt abzutauchen.

Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich schon auf den zweiten Teil.
Hier mal noch die Cover der englischen Bücher. Mir gefallen sie ein bisschen besser als das deutsche Cover 😉

Clean-Sweep-Cover-SmallSweep in Peace

Ein Kommentar zu “Rezension – Dina – Hüterin der Tore von Ilona Andrews

  1. Amy

    Ich muss auch sagen, dass mir das Buch super gefallen hat. Es ist nicht ‚typisch‘ Ilona Andrews und doch typisch genug. Ich liebe ja immer, wie die beiden es schaffen, ihre Charaktere gleichzeitig menschlich und heldenhaft wirken zu lassen. Bei diesem Buch gefällt mir auch, dass es wirklich nur eine kleine Prise Romantik ist. Ich habe normalerweise nichts gegen “heiße“ Liebesgeschichten, aber bei Dina bzw. in den Zusammenhang des Buches hätte es nicht gepasst.
    Nun bin ich sehr auf den überarbeiteten zweiten Teil gespannt, das ich in der Rohfassung schon auf der Internetseite der Autoren gelesen habe. Freitag hat das Warten ein Ende.

    Ich bin auf deine nächste Rezension gespannt, Steph. Wie wäre es mit den „Schwarzen Juwelen“? 😉

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